EMAILX2 Am 10. Dezember 2009 nimmt EMAILX2 den offiziellen Betrieb auf
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Willkommen bei EMAILX2

Was ist EMAILX2?

EMAILX2 ist die Abkürzung für "Electronic Mail Exchange 2".
Mit EMAILX2 ändert sich für den Email Benutzer gar nichts. Emails können von überall her jederzeit geschrieben, versendet und empfangen werden.

Weshalb also EMAILX2 dürften Sie sich jetzt fragen.
Nun, das Internet hat sich im Verlaufe der Zeit stark verändert. Erst kürzlich wurde bekannt, dass heute rund 24% des gesamten Internet-Verkehrs durch das Herunterladen von Medien zB ab den diversen Videoportalen benutzt wird - Tendenz stark steigen.
Wussten Sie aber auch, dass heute täglich 247 Billionen Emails im Internet versendet werden? Experten gehen davon aus, dass etwa 40% aller Emails Spam sind und jährlich rund 16% aller Email Adressen wegen der Spam-Flut von den Benutzern geändert werden.
Immer wieder müssen Provider ihre Kapazitäten erhöhen, um diese Unmengen von Daten bewältigen zu können, was schlussendlich auch wieder jeder einzelne Internet Benutzer bezahlt.

Weshalb immer Kapazitäten erhöhen statt überflüssiges zu eliminieren?

Und genau hier setzt EMAILX2 an!
Die heute - in ihrem Ursprung - immer noch gültige Technik um Emails im Internet zu versenden ist 28 Jahre alt und war ursprünglich dafür gedacht, jemandem schnell und einfach eine Mitteilung zu schreiben.
Wenn Sie heute eine 3 MB grosse Email, mit einem Dokument als Anhang versenden wollen, werden daraus 4,11 MB gemacht um es mit der heutigen Technik überhaupt versenden zu können.

Mailserver, die die Emails entgegen nehmen und sie an die Empfänger weiterleiten, sind auch sehr lustige Geschöpfe. So antworten viele Mailserver mit einem "Polite people say helo first" (höffliche Menschen grüssen zuerst) wenn man nicht brav Hallo sagt. Ja schon nur bei der Verbindungen sagt einem der Mailserver "Ich bin der und der an dieser Adresse und ich bin bereit, deine Anfrage entgegen zu nehmen". Nehmen wir mal ein Beispiel:
Sobald man auf den Mailserver x verbindet, wird man wie folgt begrüsst: "220 mx2783.mail.domain.com ESMTP Mailprogramm XY (Ver. 1.76) Mon, 26 Oct 2009 05:49:29 +0100" und nachdem man brav "HELO localhost" gesagt hat, erwiedert der Mailserver mit "250 mail.domain.com Hello localhost [378.364.385.395], pleased to meet you".
Dies sind insgesamt 180 Zeichen (oder Bytes) nur um eine Verbindung herzustellen. Eine Email wurde noch gar nicht übertragen. Bei 247 Billionen Emails pro Tag entspricht dies 44,46 Terrabyte (9.460 DVD's) unnützer Datenverkehr.
Mailserver könnten auch einfach "1" für bereit oder "2" für nicht bereit sagen und der Zweck wäre erfüllt.

Heutige Mailserver arbeiten genau gleich wie die Post, mit einem kleinen Unterschied.
Gibt man einen Brief bei der Post auf, so transportiert die Post diesen Brief bis zum Briefträger, der in dieser Strasse die Briefe austeilt. Der Briefträger jedoch kann den Empfänger an dieser Adresse nirgends finden, also schickt er den Brief wieder zurück an den Absender.
Mit Emails funktioniert dies gleich, aber die Post lässt sich das bezahlen.

Warum etwas übermitteln, wenn gar niemand da ist?

EMAILX2 ruft, bevor es eine Email verschickt den Briefträger an um abzuklären, ob der Empfänger existiert und die Email in Empfang nehmen wird und erst dann wird die Email übermittelt. EMAILX2 kann aber noch mehr.
Wenn Sie heute eine Email an Herrn X, mit Kopie an Frau A, Herrn B und Frau C, alle in der gleichen Firma schicken, wird diese Email 4x an diese Firma verschickt - es sind ja auch 4 Personen. Aber eigentlich könnte, und EMAILX2 macht dies so, diese Email 1x verschickt und danach intern verteilt werden.

Ihr Briefkasten nimmt heute auch Emails von Trojanern an aber weshalb?

Ganz einfach, er hat gar keine andere Wahl. Ein Posteingangsserver muss in der Lage sein, anonyme Emails zu empfangen, da der Absender nicht verifiziert werden kann.
Gegen diese Situation existieren heute eine Menge von sogenannten Black-Lists. Listen von PC's (bzw. IP Adressen), die in der Vergangenheit durch das Versenden von Spam Mails aufgefallen sind.
Aber ist das nicht der falsche Ansatz? Nun, es ist ein Ansatz, aber auch hier geht EMAILX2 den richtigen Weg. Sämtliche EMAILX2 Postausgangsserver werden im EMAILX2 Netzwerk registriert. Folglich kann ihr Briefkasten überprüfen, ob es sich beim Sender um einen unregistrierten PC handelt oder einen registrierten Postausgangsserver.
Daraus ergibt sich aber auch noch einen - für einmal - guten Nebeneffekt. Viren und Trojanern zum Zwecke der Email Verbreitung wird ein Riegel vorgeschoben was wiederum dem einzelnen Internetuser zu Gute kommt, denn die Gefahr einen Trojaner oder einen Virus zu bekommen sinkt.

Zu schön, um Wahr zu sein?

Klar, es gibt auch Kritikpunkte an EMAILX2. Dadurch, dass beim Email Versand vorgängig der Empfänger benachrichtigt wird und erst nach seiner Freigabe die Email auch übermittelt wird, kann es 2 Minuten statt 1 Minute dauern, bis eine Email beim Empfänger ankommt.
Oder auch der Umstand, dass Postausgangsserver nun zentral registriert werden müssen wird vereinzelt als störend betrachtet.

Aber all diese Massnahmen...

- reduzieren den unnötigen Email Verkehr dramatisch
- schaffen freie Ressourcen ohne Kapazitäten erhöhen zu müssen
- verringer die Unterhaltskosten der Provider immens
- halten unsere Briefkästen so schlank wie möglich
- entzieht Viren- und Trojaner-Entwicklern das Interesse

 

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EMAILX2 ist ein offner Standard zur Übertragung von Emails im Internet. Die Weiterverwendung der EMAILX2 Protokolldefinitionen ist ausdrücklich erwünscht.
Sämtliches Text- und Bild-Material auf diesen Webseiten sowie Medien und Teile daraus unterliegen dem ©opyright 2009 by RAFI GmbH, Schweiz
EMAILX2 wurde ursprünglich von der RAFI GmbH, Schweiz entwickelt.
Simple Mail Transfer Protocol
Das SMTP, Simple Mail Transfer Protocol, wurde im August 1982 durch den "Internet-Guru" Jonathan B. Postel veröffentlich und war bis heute die einzigste Art, wie Emails im Internet "transportiert" werden konnten.
November 2009, EMAILX2.com